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Schwacke Car Index: Motorräder

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Das Motorrad

Das Motorrad (amtliche Bezeichnung: Kraftrad, Kurzform bei Behörden und als Selbstbezeichnung der "Kradler": Krad) ist ein einspuriges Kraftfahrzeug oder Zweirad, üblicherweise mit einem bis zwei Sitzen.

Mit 454.000 Krädern wurde der Gebrauchtmarkt 2007 eindrucksvoll belebt (+12,6 %). Diese Größenordnung wurde nur in den Jahren 2000 und 2001 übertroffen. Mit rund 30 Prozent machen Motorräder zwischen 500 und 750 cm³ den größten Teil aus. Die großen Maschinen ab 1.000 cm³ Hubraum liegen bei 15,6 Prozent. Quads und Trikes haben einen Anteil von 3,6 Prozent am Gebrauchtmarkt.

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Das Motorrad

Das Motorrad (amtliche Bezeichnung: Kraftrad, Kurzform bei Behörden und als Selbstbezeichnung der "Kradler": Krad) ist ein einspuriges Kraftfahrzeug oder Zweirad, üblicherweise mit einem bis zwei Sitzen.

Mit 454.000 Krädern wurde der Gebrauchtmarkt 2007 eindrucksvoll belebt (+12,6 %). Diese Größenordnung wurde nur in den Jahren 2000 und 2001 übertroffen. Mit rund 30 Prozent machen Motorräder zwischen 500 und 750 cm³ den größten Teil aus. Die großen Maschinen ab 1.000 cm³ Hubraum liegen bei 15,6 Prozent. Quads und Trikes haben einen Anteil von 3,6 Prozent am Gebrauchtmarkt.

Die Erfindung wird Karl Drais zugeschrieben, der 1817 eine Laufmaschine als Ersatz für Pferde erfand. Schon 1820 schrieb er, dass er Pferde „durch die Dampfmaschine selbst noch mehr zu übertreffen getraue.“

Beim nächsten Entwicklungsschub fuhren Dampfmotorräder in Frankreich und den USA. Louis Perreaux´ Dampfveloziped als Zweirad 1871 (patentiert seit 1868) ist erhalten, für das Dreirad gab es 1878 einen Verkaufskatalog. Wie viele Fahrzeuge verkauft wurden, ist nicht bekannt. In Roxbury, Massachusetts, baute um 1870 Sylvester Roper mehrere Dampfvelozipede und stellte sie gegen Eintritt aus.

Erstes Serien-Benzinmotorrad ist die Hildebrand und Wolfmüller von 1894. Zwar gab es von Gottlieb Daimler bereits 1885 den „Reitwagen“ als Versuchsträger und Einzelstück, dieser war aber wegen der seitlichen Stützräder eigentlich kein Motorrad. Durch Hildebrand & Wolfmüller findet auch erstmals der Begriff „Motorrad“ in der deutschen Sprache Anwendung.

Motorräder in industriellem Maßstab wurden zuerst von Indian in den USA hergestellt.

Mit den technischen Verbesserungen

* Spritzdüsenvergaser (Patent von Wilhelm Maybach, 1893) und der
* Magnetzündung (Patent von Robert Bosch 1901)

wurde das Motorrad wirklich fahrbar.

Wesentliche Entwicklungen gingen aus von

* Frankreich − durch den Motoreinbau im Rahmen durch die Gebrüder Werner seit 1899,
* Belgien − durch das Vierzylindermotorrad und die Kardanwelle der Firma FN seit 1904,
* England − durch den Kickstarter, Bremse sowie Zweitaktmotor von Scott seit 1908,
* USA − durch den elektrischen Anlasser und die elektrische Beleuchtung von Indian seit 1914 und
* Deutschland (NSU, BMW, DKW, MZ ).
* Italien − (Aprilia, Ducati)

Bis zum Ersten Weltkrieg war Indian die weltweit größte Motorradfabrik. Danach wurde dieser Titel weitergegeben an Harley Davidson, ab 1928 an DKW und nach dem Zweiten Weltkrieg an NSU. Seit dem Anfang der 1970er Jahre bis heute (Stand 2007) ist Honda, Japan, der weltgrößte Motorradproduzent. Honda konstruierte auch mit dem Kleinmotorrad Honda Cub das weltweit erfolgreichste Kraftfahrzeug, das seit den 1950er Jahren bis heute in vielen Fertigungsstätten und Lizenzbetrieben in weit mehr als 40 Millionen Exemplaren gebaut wurde.

Honda stellte 1969 mit der CB 750 Four ein richtungsweisendes Motorrad mit einem quer eingebauten Vierzylinder-Viertaktmotor vor, nachdem bereits Gilera seit den 1930er Jahren mit einer Rennmaschine dieses Konzept sehr erfolgreich eingeführt hatte. Auch MV Agusta stellte seit 1966 Motorräder dieser Bauweise her, konnte sich jedoch nie am Massenmarkt durchsetzen und blieb ein Kleinserienanbieter auf hohem Preisniveau.

Als mächtigste der in Serie gefertigten Motorräder gelten die US-amerikanischen Boss Hoss-Modelle mit V8-Automotoren, über 5 Litern Hubraum und mehr als 225 kW Leistung. Als längstes Motorrad gilt die dreisitzige Böhmerland.

Nach den schlechten Verkaufszahlen von Motorrädern als Folge der steigenden Popularität des Automobils Ende der 1950er Jahre wurde Motorradfahren erst in den 1970ern als Freizeittrend wiederentdeckt. Motorradmarken wie Triumph und MV Agusta erlebten ihre Wiederauferstehung.

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