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Welches Modell interessiert Sie?

Alpina

Die ALPINA Burkard Bovensiepen GmbH + Co. KG war seit den 60ern im BMW-Tuning und Motorsport aktiv und wurde 1978 Hersteller von Personenkraftwagen auf Basis von Produkten der BMW AG...

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Welches Modell interessiert Sie?

Alpina

Die ALPINA Burkard Bovensiepen GmbH + Co. KG war seit den 60ern im BMW-Tuning und Motorsport aktiv und wurde 1978 Hersteller von Personenkraftwagen auf Basis von Produkten der BMW AG. Seit 1983 ist das in Buchloe im Ostallgäu ansässige Unternehmen als offizieller Automobilhersteller beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg registriert. 2003 hatte Alpina fast 60 Millionen Euro Umsatz, davon 80 % durch die Autosparte; 940 Fahrzeuge wurden in dem Jahr gefertigt. Ende 2006 hatte Alpina 160 Mitarbeiter.
Das zweite Standbein des Familienunternehmens ist der Weingroßhandel. Die offizielle Firmengründung war am 1. Januar 1965. Der Gründer Burkard Bovensiepen steht auch heute noch der Geschäftsleitung vor, welcher mittlerweile auch seine zwei Söhne Andreas und Florian angehören.

Die als Basis dienenden BMW-Automobile werden von Alpina mit geänderten Fahrwerken, Bremsen, Innenausstattungen usw. ausgestattet. Als Kern eines Alpina-Automobils gilt der Motor, welcher auch auf einem BMW-Motorblock und -Zylinderkopf basiert und je nach Modell modizifiert wird.
Inzwischen findet die Montage eines Alpina im BMW-Werk in München statt. Neben Deutschland sind Großbritannien, Japan sowie der Nahe Osten wichtige Märkte für Alpina.
Von 1963 bis 1977 war Alpina eine reine Tuningsfirma. BMW gewährte auf die Alpina-Fahrzeugen die volle Werksgarantie. Die Zusammenarbeit mit der BMW AG ist bis heute ein maßgeblicher Faktor für das Unternehmen, um eine Marktnische im sportlichen Pkw-Bereich besetzen zu können. Die Umbauten erfolgten wahlweise bei Alpina oder aber bei den BMW-Händlern. Aus diesem Grund ist es heute schwer nachzuvollziehen, wann und wo ein Umbau tatsächlich erfolgte.
In Zusammenarbeit mit BMW bzw. der BMW M GmbH, die bis heute die M-Modelle herstellt, wurde Anfang der 70er-Jahre der BMW 3.0 CSL (L= Leicht) als Homologations-Modell für den Motorsport entwickelt.
In den 1960er und 1970er Jahren nahm Alpina erfolgreich am internationalen Tourenwagen-Rennsport teil. Profis wie z. B. Niki Lauda oder Derek Bell pilotierten zu dieser Zeit die Alpina-Fahrzeuge. 1987 und 1988 nahm Alpina auch an der DTM teil. Ende 2007 gab Alpina bekannt das man mit einem auf den Alpina B6S basierenden Modell in den Motorsport zurückkehren wolle. Der Wagen soll den FIA GT3 Reglement entsprechen und Hauptsächlich in der FIA GT3 EM sowie der ADAC GT Masters starten.
Die ersten Fahrzeuge, die Alpina als Hersteller baute, waren der Alpina B6, der Alpina C1 (beide auf Basis des ersten 3er, des BMW E21) und der Alpina B7 Turbo (Basis 5er BMW E12 und später 6er E24 und neuer 5er E28). Der B7 Turbo war in seiner viertürigen Version mit 3 Litern Hubraum 300 PS zu dieser Zeit die schnellste Limousine der Welt, später gab es noch den B7S Turbo mit 3,5-Liter-Motor und 330 PS.
Dieses Attribut konnte auch wieder der Alpina B10 Biturbo 1989 für sich beanspruchen (360 PS). Paul Frère, bekannter Rennfahrer und Journalist, schrieb über den B10 Biturbo in der Zeitschrift Road & Track „For me this is the car ... I think this is the best 4door in the world.“ Eine weitere Besonderheit war der B6 3,5 S, der auf Basis des BMW M3 (E30) nur 62-mal hergestellt wurde und einen 3,5 Liter großen 6-Zylinder mit 254 PS besaß.
In den Neunzigerjahren stellte Alpina u. a. den Alpina B8 her. Hierbei bauten die Alpina-Ingenieure einen 315 PS (später 333 PS) starken 4,0 Liter- bzw. 4,6 Liter 8-Zylinder-Motor (Basis BMW M60 Motor) in die Karosse einer nur für maximal 6-Zylinder-Motoren vorgesehenen 3er Serie (BMW E36) ein. Auf dem Genfer Salon 1999 debütierte der erste Alpina-Diesel in Form des D10 Biturbo (245 PS). Im Herbst 2005 folgte mit dem D3 ein weiterer Diesel. Basismodell für den D3 (200 PS) war der BMW 320d. Sein Nachfolger der D3 Biturbo leistet 214 PS. Aktuell besteht die Produktpalette aus den Modellen: B3 Biturbo, D3 Biturbo, B5 S, B6 S sowie dem B7.
Äußerlich kann man die meisten Alpina-Modelle an den speziellen Alpina-Felgen im 20-Speichen-Design, sowie an Front- und Heckspoiler erkennen. Charakteristisch ist auch das Alpina-Dekoset; dabei handelt es sich um Konturklebestreifen im speziellen Design, die rund um das Fahrzeug oder nur auf dem Frontspoiler angebracht werden, je nach Kundenwunsch in Silber- oder Gold-Dekor.

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