Startseite

Schwacke Car Index: Personenwagen CITROEN

Schwacke bietet Ihnen Fahrzeugdaten, -informationen und -bewertungen zu nahezu allen Modellen von CITROEN
Welches Modell interessiert Sie?

Citroën

Citroën ist nach Renault und Peugeot die drittgrößte französische Automobilmarke und zusammen mit Peugeot Teil der PSA-Gruppe. Das Angebot von Citroën reicht von preisgünstigen, praktischen Gebrauchsfahrzeugen bis zu eleganten Limousinen...

Weiterlesen...

Welches Modell interessiert Sie?

Citroën

Citroën ist nach Renault und Peugeot die drittgrößte französische Automobilmarke und zusammen mit Peugeot Teil der PSA-Gruppe. Das Angebot von Citroën reicht von preisgünstigen, praktischen Gebrauchsfahrzeugen bis zu eleganten Limousinen. Eine der größten Fabriken befindet sich nicht auf französischem Boden, sondern in Spanien. In Vigo werden viele der Wagen produziert, die später in Europa verkauft werden. Im Jahr 2007 wurden 1.461.000 Fahrzeuge verkauft, was einem Zuwachs von 3,9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Der Markenname Citroën geht auf André Citroën (* 5. Februar 1878; † 3. Juli 1935) zurück. André Citroën erwarb 1900 auf einer Reise durch Polen ein Patent für ein Herstellungsverfahren für eine Verzahnungsmaschine, um Winkelverzahnungen für Zahnräder herzustellen (→ Pfeilverzahnung). Der Doppelwinkel als Markenzeichen symbolisiert diese Technik.
Er gründete eine Firma zur Herstellung dieser Winkelzahnräder, die dann ab 1915 umgerüstet wurde und in der rund 23 Millionen Schrapnellgranaten für den Ersten Weltkrieg produziert wurden. Dies lieferte das nötige Startkapital, um nach Kriegsende das erste in Großserie gebaute europäische Automobil, den Typ A, 1919 vom Band laufen zu lassen. Der elektrische Anlasser und das Reserverad an diesem Fahrzeug waren in jener Zeit revolutionär.
1975 wurde Citroën vom Konkurrenten Peugeot gekauft; seither firmieren die beiden Unternehmen als PSA und entwickeln neue Modelle gemeinsam. Letztes Modell vor der Fusion war der Citroën CX, erste gemeinsame Modelle der Visa und der LN, die die technische Basis mit dem Peugeot 104 teilten. Der LN hatte auch die Karosserie des 104 Z, während das Design der Visa-Karosserie auf einen Citroën-Entwurf aus Vor-PSA-Zeiten zurückging, der aber aufgrund der gemeinsamen Plattform nicht verwirklicht werden durfte.
Den Citroën-Entwicklern wurde angeblich sogar der Zugang zu den alten Kleinwagen-Entwürfen verweigert, was dazu führte, dass, als diese Pläne nach Rumänien verkauft wurden und der „eigentliche“ Visa dort dann als Oltcit doch gebaut wurde (und schließlich als Citroën Axel auch wieder nach Westeuropa kam), kein einziges gemeinsames Teil an den beiden sich optisch extrem ähnelnden Modellen war. Selbst die aus Frankreich stammenden Motoren des zweitürigen Oltcit waren nicht die des Visa, sondern die luftgekühlten 4-Zylinder-Boxermotoren des größeren Modells Citroën GS. Der Visa hatte den leicht vergrößerten und etwas modizifierten, luftgekühlten 2-Zylinder-Boxermotor des Citroën 2CV mit 652 cm³ (während der 2CV maximal 602-cm³-Motoren hatte) oder, als Visa II, wassergekühlte Peugeot-Motoren. Analog dazu gab es die gleichen Motoren auch im LN, der – mit den wassergekühlten 4-Zylinder-Reihenmotoren ausgestattet – als LNA in den Preislisten zu finden war.
Im Oktober 2005 gab Citroën bekannt, mit dem Gasversorger GDF Gaz de France auf dem Erdgasautomarkt zu kooperieren und ab 2007 im Raum Toulouse Fahrzeuge zum Selbstbetanken am Gashausanschluss anbieten zu wollen. Der 500 € teure Kompressor werde hierfür kostenlos bereitgestellt.
Mit dem Kürzel DS (im Frz. déesse ausgesprochen, was Göttin bedeutet) fing bei Citroën eine Reihe von Modellen an, bei denen der meist zweibuchstabige Modellname französisch ausgesprochen ein Wortspiel, eine Bedeutung oder einen Namen darstellt. Weitere Modelle dieser Art sind ID (idée), LN (Hélène), LNA (Héléna) und CX (cx ist die französische Bezeichnung für den cw-Wert).
Ob auch schon der Traction Avant oder später der Sportwagen SM und die auf dem 2CV aufbauende Limousine Ami 6 zu dieser Reihe von Modellnamen mit Wortspielen gehören, ist umstritten:
• Der Traction Avant wurde auch kurz la Traction genannt, was fast genauso wie l’Attraction, zu deutsch die Attraktion, ausgesprochen wird. In erster Linie allerdings stand das Traction Avant, was übersetzt Frontantrieb heißt, für die ersten Autos mit Antrieb über die Vorderräder aus dem Hause Citroën.
• SM stand für Série Maserati, denn der V6-Motor des SM stammte von dort (Citroën besaß damals Anteile an Maserati). Angesichts des für seine Zeit überragenden, aus der DS weiterentwickelten hydropneumatischen Fahrwerks wird SM oft als Sa Majesté (französisch für Seine Majestät) gelesen.
• Ami heißt auf deutsch Freund. L’Ami 6, zu deutsch der Freund 6, klingt auf französisch wie la missis, zu deutsch das Fräulein.
Noch heute tragen die Topmodelle der sportlichen, kleineren Baureihen (C2, C4) das Kürzel VTS, das sich französisch we-te-ess ausspricht, was an das frz. Wort für Geschwindigkeit, Vitesse erinnert. Offiziell ist VTS die Abkürzung für "Véhicule de Tourisme Sportif", etwa: sportlicher Tourenwagen.

Warum kann ich Schwacke vertrauen?

Seit Jahrzehnten steht der Name "Schwacke" für qualitativ hochwertige und kompetente Marktbeobachtung und Marktanalyse in der Automobilbranche. Die bekannte "SchwackeListe" wurde sowohl bei Automobilprofis, wie auch unter Verbrauchern zum Synonym für Autobewertung und Gebrauchtwagenwerte. Lesen Sie hier weiter ...