Schwacke Newcomer Oktober 2018

Schwacke Newcomer Oktober 2018


Neue Modelle im Forecast – Stufen zum Erfolg  –  Neue Mercedes am unteren und oberen Portfoliorand

Im Oktober haben wir wieder für interessante Fahrzeugneuerscheinungen die ersten Restwertprognosen in unsere Datenbank aufgenommen:

 

  • Mercedes A-Klasse Limousine
  • Mercedes-AMG GT 4-türer Coupé

 

Für Mercedes ist der Oktober auf der Mondial Paris gespickt mit Neuvorstellungen. Auch unsere Prognosedatenbank steht diesen Monat im Zeichen des Sterns. Zum Fünftürer gesellt sich erstmals eine Stufenhecklimousine in der A-Klasse. Sicherlich inspiriert vom Portfolio der Wettbewerber, fühlt man sich ein wenig an den ersten „Baby-Benz“, den 190 erinnert. Innen finden sich angesichts der bereits seit einer Weile erhältlichen Fließheck-Version keine Überraschungen, das gleiche gilt für die Motorisierungen. Im Vergleich zum auch zukünftig parallel laufenden CLA ist vor allem die bessere Raumökonomie für Fondpassagiere zu nennen. Ob damit aus der A-Klasse dann gleich auch ein Taxi werden kann, wie seinerzeit vom 190/W201 ist eher unwahrscheinlich. Auch um eine alternative Antriebsvariante ist es aktuell eher still. Zwar konnte man im Laufe des Jahres lesen, dass Mercedes in Paris einen Hybrid für die A-Klasse zeigen würde, aber präsentiert wurde dagegen letztlich eine AMG Version. Die KBA-Statistik zeigt jedoch in diesem Jahr bereits 26 A-Klasse-Neuzulassungen mit Hybridantrieb, vermutlich Werksfahrzeuge, sodass eventuell doch noch Hoffnung besteht.

 

 

Eine Taxiversion ist vermutlich auch beim viertürigen AMG GT Coupé nicht in Aussicht – außer vielleicht ein Renntaxi. Aufrecht-Melcher-Großaspach, die drei Anfangsbuchstaben AMG stehen bei Mercedes seit jeher für Performance. Mit GT für Gran Turismo folgen zwei weitere aussagekräftige Kürzel, die zusammen mit dem Wort Coupé ein Fahrzeug ergeben, bei dem wir uns eigentlich nicht trauen, von „Restwert“, sondern allenfalls von „Wiederverkauf“ zu sprechen. Was sich da als Bezeichnung zwischen GT und Coupé drängt, irritiert allerdings: ein 4-türiges Coupé? Angesichts eines Wettbewerbers wie dem Porsche Panamera zwar als Portfolioergänzung nachvollziehbar, aber verglichen mit dem fast namensgleichen Zweitürer optisch weniger aufregend. Wer außerdem bei dem 22PS-Elektromotor des GT 43 und 53 an Hybrid denkt, liegt falsch. Im Gegensatz zu dem zusätzlichen 136PS E-Motor des Panamera Hybrid, dient die Elektrifizierung hier wohl nur einem zusätzlichen Kick, also einer Art Boost-Funktion. Also doch eine Fahrmaschine, die recht selten von Vorbesitzern auf den Händlerhöfen landen und wenn, dann wahrscheinlich nicht lange stehen wird.

 


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