Restwert-Entwicklung und Standzeiten 2/2017 – Kaum Bewegung im Markt

Restwert-Entwicklung und Standzeiten 2/2017 – Kaum Bewegung im Markt


Auch in diesem Monat heißt das Motto: Fast alles wie gehabt. Keine echte Entwicklung in Sachen Restwerte und relativ gleichbleibende Wartezeiten bringen keine Überraschungen

Die Betrachtung der Entwicklungskurve bei den Pkw-Restwerten konnte man sich in den letzten Monaten fast sparen, denn große Spannung kam dabei nicht auf. Vier Mal in Folge lag diese zuletzt segmentübergreifend bei 56,3 Prozent, die 56-Prozent-Marke wurde sogar bereits vor acht Monaten erstmals erreicht. Doch nun hat sich zumindest ein klein wenig getan, 56,1 Prozent lautet der Durchschnittswert. Der Handel kann derzeit auf stabile Preise setzen und die Planungen entsprechend langfristig gestalten. Im Zweijahres-Rückblick stehen die großen SUV an der Spitze der Restwertentwicklung, sie haben um 10,3 Prozent zulegen können. In absoluten Zahlen, also dem Zuwachs an Prozentpunkten, konnten sich diese ebenfalls am besten entwickeln, ihr durchschnittlicher Restwert stieg binnen 24 Monaten von 55,0 auf 60,6 Prozent für einen dreijährigen Gebrauchtwagen mit 60.000 Kilometern auf der Uhr. Stark zulegen konnten auch die Sportwagen, die mit 4,8 Prozentpunkten Restwertzuwachs weit über dem Durchschnitt liegen. Ein stark unterdurchschnittliches Restwertwachstum gibt es hingegen bei den Kleinstwagen und den kompakten SUV.

Aktuelle Restwerte 3/2017

Standtage im Überblick

Stillstandtage sind seit drei Monaten zu beobachten. Im aktuellen Berichtszeitraum verharren die Parkzeiten durchschnittlich bei 104 Tagen, ein Tag mehr als im Vormonat. So lange müssen gewerbliche Händler derzeit auf einen Abschluss warten. Im Zweijahresrückblick bedeutet das einen beachtlichen Anstieg um fast 15 Prozent, vor 24 Monaten klappte es noch binnen 90 Tagen, einen Interessenten von den Vorzügen eines Gebrauchtwagens zu überzeugen. Noch stärker und damit überdurchschnittlich gestiegen sind die Standtage dabei in nahezu allen Segmenten. Hierbei muss allerdings auch berücksichtigt werden, dass die absoluten Zahlen gestiegen sind, im Vergleich also mehr Autos gehandelt wurden und in die Statistik einflossen. Den stärksten Anstieg an Wartezeit gibt es bei den großen SUV zu verzeichnen, die sich von flotten 88 auf gemütliche 116 Tage Parkdauer verschlechtert haben. Unterdurchschnittlich gestiegen sind die Standtage hingegen bei den Kleinwagen, die gleichzeitig weiterhin das einzige Segment mit weniger als 100 Tagen Verkaufsdauer darstellen.

Standzeiten 01/2017

 

 


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