Segment-Entwicklung 04/2018 – SchwackeBlickpunkt: obere Mittelklasse

Segment-Entwicklung 04/2018 – SchwackeBlickpunkt: obere Mittelklasse


In der Dienstwagenklasse für das gehobene Management spielen vor allem drei Marken in puncto Absatzzahlen eine Rolle. Doch bei den Restwerten gleicht sich vieles wieder aus.

 

Blickt man in die Zulassungsstatistik, könnte sich mancher Hersteller sein Engagement in der oberen Mittelklasse eigentlich auch sparen. So kamen auf die 30 im ersten Quartal des Jahres verkauften Lexus GS im Gegenzug 10.565 Modelle der Mercedes E-Klasse – und dabei verzeichnet Mercedes in diesem Segment noch einen vergleichsweise hohen Privatkundenanteil, macht also nicht ausschließlich Absatz über Flottengeschäfte. Nachdem es hier jedoch auch ums Prestige geht und Modelle dieses Segments natürlich nicht nur für den deutschen Markt entwickelt werden, stellen sich immer noch etliche Hersteller der Dreier-Dominanz aus Audi, Mercedes und BMW. Zumindest nach Zahlen ist das tapfer, denn Audi A6, BMW 5er und die E-Klasse machen aktuell rund 93 Prozent der Zulassungszahlen in der oberen Mittelklasse alleine unter sich aus. Doch abgerechnet wird, wie der Volksmund weiß, zum Schluss, und hier hält die Schwacke-Prognose zur künftigen Restwertentwicklung interessante Zahlen bereit.

 

 

Denn obwohl in diesem prestigeträchtigen Segment der jeweilige Modellzyklus eine besonders ausgeprägte Rolle spielt, hält sich der erwähnte Lexus GS künftig bei immerhin 52,6 Prozent und damit oberhalb des Segmentdurchschnitts. Die besten Zukunftsaussichten fährt in der Schwacke-Berechnung jedoch die Ende 2016 eingeführte G30-Baureihe des BMW 5er ein, gefolgt vom noch jüngeren VW Arteon. Dass ein jugendliches Alter die Wertentwicklung nicht alleinentscheidend prägt, zeigt hingegen der 2015 debütierte Jaguar XF, der sich dem inzwischen fast acht Jahre alten Audi A6 auf den letzten Platz unterordnen muss.

 


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