Segment-Entwicklung 1/2017 – SchwackeBlickpunkt: Kleinwagen

Segment-Entwicklung 1/2017 – SchwackeBlickpunkt: Kleinwagen


Die Bezeichnung Kleinwagen ist heute kein Makel mehr. Die angebotenen Modelle sind pfiffig, geräumig und wertstabil

Was heute Kleinwagen heißt, war früher Familien-Limousine. Ein aktueller VW Polo streckt sich auf vier Meter Länge, der erste Golf von 1974 war 30 Zentimeter kürzer. Nicht umsonst haben die Hersteller unterhalb der ständig schwellenden Kleinwagen noch eine weitere Klasse installiert, die sogenannten Kleinstwagen. Moderne Kleinwagen beherrschen vom gedrängelten City-Einsatz bis zum großen Trip in den Urlaub alle Spielarten der Mobilität. Dabei ist die Bandbreite des Angebots beachtlich, sie reicht vom sehr preisgünstigen Einsteiger-Auto bis zum luxuriösen und bei Bedarf auch potent motorisierten Edel-Mini.

RestwertprognoseUntere Mittelklasse 1/2017

Nahezu allen Modellen gemein ist ein ungewöhnlich stabiler Restwertverlauf, der keine auffälligen Einbrüche aufweist und Händlern wie Haltern eine zuverlässige Planung erlaubt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die einzelnen Modelle auch gleichermaßen hohe Restwerte erzielen, denn in diesem Punkt sind deutliche Unterschiede feststellbar. Das bildet auch die Schwacke-Berechnung zur künftigen Restwert-Entwicklung deutlich ab, in der zwischen dem bestbewerteten Modell und dem Kleinwagen mit dem größten Wertverlust eine erhebliche Lücke klafft. Als echte Bank erweist sich dabei der Mini, dem die Datenexperten einen herausragenden Restwert von fast 63 Prozent für ein dreijähriges Modell attestieren. Neben den vermutbaren Fahrzeugen mit hohem Werterhalt (Audi A1, VW Polo) sticht außerdem der Renault Clio hervor.

 

 


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