Segment-Entwicklung 2/2017 – SchwackeBlickpunkt: Untere Mittelklasse

Segment-Entwicklung 2/2017 – SchwackeBlickpunkt: Untere Mittelklasse


Alle gegen den Golf: In diesem Segment sind die Plätze umkämpft und die Umsätze hoch. Doch sind auch alle ähnlich wertstabil?

Kompaktklasse, untere Mittelklasse, Golf-Klasse – alles Umschreibungen für das Segment, in dem immer noch am meisten verkauft, wenn auch nicht am besten verdient wird. Die Margen für die Hersteller sind dünn in dieser auf vielen Weltmärkten hart umkämpften Fahrzeugklasse. Die Beliebtheit in Zahlen: Immerhin noch fast 30 Prozent Marktanteil besetzen die versammelten Modelle der Kompaktklasse in Deutschland, SUV-Boom hin oder her. Die Ausgewogenheit ist dabei jedoch relativ. Während zu früheren Zeiten zumindest Opel und Ford auf Augenhöhe mit dem Wolfsburger Bestseller waren, zieht der Golf inzwischen mit weitem Abstand seine Kreise an der Spitze der Zulassungsstatistik, trotz zuletzt etwas gesunkener Verkaufszahlen.

Restwertprognose Untere Mittelklasse 2/2017

In der künftigen Restwertentwicklung, die von den Schwacke-Datenexperten berechnet wurde, sind Verkaufszahlen allerdings nicht der einzige Gradmesser und die Unterschiede zum Teil deutlich. Die Restwerte spreizen sich über einen Bereich von rund 45 bis zu fast 55 Prozent. Letzteren Wert erreicht der frisch geliftete Klassenprimus Golf noch vor den Premium-Mitbewerbern Mercedes und BMW. Schwächer entwickelt sich dagegen der Konzernkamerad Audi A3, beim Skoda Rapid leuchtet sogar die rote Laterne. Oberhalb des Segment-Durchschnitts von 50,4 Prozent bewegen sich der auch erst kürzlich überarbeitete Seat Leon sowie der Toyota Auris.

 

 


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