Schwacke als Partner des MarkenMonitor 2018: Händlerzufriedenheit top

Schwacke als Partner des MarkenMonitor 2018: Händlerzufriedenheit top


Studie untersucht Verhältnis Händler-Hersteller

Händlerzufriedenheit trotzt allen Widrigkeiten

Gebrauchtwagengeschäft als Stimmungstreiber

 

Maintal. Zum mittlerweile 21. Mal wurde in diesem Jahr die MarkenMonitor-Studie erstellt. Erneut konnten rund 1.000 Inhaber, Geschäftsführer und Verkaufsleiter einem erfahrenen Interviewerteam ihr Herz ausschütten und anhand eines erprobten und stetig ergänzten Fragebogens alle wichtigen Beziehungsfelder zwischen Markenhandel und dem jeweiligen Hersteller oder Importeur kommentieren und unabhängig und frei heraus bewerten. Als Kooperationspartner unterstützt Schwacke das Projekt MarkenMonitor unter Leitung des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) und vervollständigt so sein Gesamtbild vom deutschen Automobilmarkt mit wichtigen Informationen zu der sonst wenig transparenten Hersteller-Händler-Beziehung.

 

Die Ergebnisse der Untersuchung insgesamt überraschen zunächst, da sie im Vergleich zu den Topwerten des vergangenen Jahres in punkto Händler- und Renditezufriedenheit nochmals über alles gesehen eine Verbesserung aufweisen. Dieseldebatte, WLTP, Digitalisierung und heftigst diskutierte Händlerverträge konnten über alles gesehen scheinbar die Beziehungen nicht signifikant belasten. Einen nicht unerheblichen Anteil am unerwartet guten Gesamtbild scheint das Gebrauchtwagengeschäft zu haben. Womöglich wirkt die wachsende Verdrängung des freien Autohandels durch den Markenhandel sich positiv aus. Ein klareres Bild geben aber sicherlich erst die Details nach Marken und Einzelkriterien.

 

Wirft man einen Blick in die unterschiedlichen Gruppen, so überrascht Volkswagen bei den deutschen Volumenherstellern damit, sich den ersten Gruppenrang von Ford zurück zu erobern. Ob die klarere Vision und Zukunftsausrichtung der Marke dabei geholfen hat, wird sich anhand der Einzelwerte zeigen. Mercedes-Benz behauptet seinen Spitzenplatz unter den deutschen Premiumherstellern, vermutlich nicht zuletzt aufgrund der guten, oder zumindest als gut empfundenen Renditen. Gute Rendite ist auch das Stichwort für den Gesamtsieger Porsche. Sicher ist der erfolgsverwöhnte Hersteller auch nicht ganz unbeschadet aus den Verwerfungen der näheren Vergangenheit hervorgegangen, aber die Profitabilität scheint den Schmerz der Händler zu lindern. Mit einer Durchschnittsschulnote von 1,91 statt 1,98 im Vorjahr wird Porsche erneut Branchenprimus in Sachen Händlerzufriedenheit.

 


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